Motoröl für Industriemotoren

Viskosität, ACEA und API - was ist das?

Motorhersteller wie Deutz, Volvo, MAN, Iveco usw. geben für ihre Produkte entsprechende Motoröle frei. Ebenso wie im PKW verlangt der Motorhersteller von Industriemotoren u.a. für Stromerzeuger oder Notstromaggregate die Einhaltung bestimmter Ölnormen.
Viskosität von Motoröl nach SAE Norm mit Beispiel von 10W-40

Die Motorölfreigaben eines Herstellers bestehen aus: 

  • der SAE-Viskosität bei 100° C angegeben in mm2/s

  • den Qualitätsnormen gemäß der amerikanischen API-Klassifikation bzw. europäischen ACEA-Norm. 

Hier ein paar Beispiele:

  • Deutz Motor BF4M2011 (40 kVA Stromerzeuger) - der Hersteller gibt ein Wechselintervall von 500 h vor.
    Es sind im Sommerbetrieb Öle mit einer Viskosität 15W-40 und einer API-Klassifikation nach CG-4 oder CH-4 Öle zu verwenden, bzw. bei ACEA-Spezifikation Öle nach ACEA-E2, E3 oder E4. 

  • Mitsubishi S4S-Z3DT61SD (40 kVA Stromerzeuger) - für diesen Motor gibt der Hersteller gibt ein Wechselintervall von 250 h vor.
    Im Sommerbetrieb ist ein Öl mit einer Viskosität 15W-40 zu verwenden. Das Öl muss der API-Norm CF oder CH-4 entsprechen.

Sie können das alles in dem Merkblatt zu Motoröl für Industriemotoren (PDF) nachlesen. Dort erklären wir Ihnen die wichtigsten Begriffe wie Viskosität, Ölqualität und Anwendungsnormen und geben auch Vorschläge welches Motoröl Sie für Ihren Stromerzeuger nutzen sollten.